Die Rose
Ein Pflanzenportrait

Die Rose zählt zu meinen absoluten Lieblingen. Sie ist ein wahres Allround-Talent und bietet Unterstützung auf allen Ebenen. Die Rose steht für Liebe, Zuwendung, Trost, Sanftheit, Sinnlichkeit und Entspannung. Eine wunderschöne Beschreibung für den Rosenduft habe ich bei Susanne Fischer-Rizzi gefunden: „Er ist Labsal für die Seele, eine duftende Poesie, die das Herz erfreut, eine blumige Musik, die die innersten und zartesten Saiten zum Schwingen bringt.“ (ebd. 2008: 93) Die Rose wurde über sämtliche Zeitepochen hinweg verehrt und findet bis heute große Wertschätzung. Sie gilt als „Königin der Blumen“ – diesen Namen soll ihr der griechische Dichter Sappho (600 v. Chr.) verliehen haben. (ebd. 2008: 93) Die Rose umarmt sanft, schützt uns bei Angstzuständen und hüllt uns mit ihrem Duft liebevoll ein.

Aus frischen und getrockneten Rosenblüten lässt sich ein aromatischer Tee zaubern. Die Blüten werden aber auch verwendet, um ätherisches Öl und Pflanzenwasser (Hydrolat) zu gewinnen.

Ätherisches Rosenöl

Rosenöl gilt als Allheilmittel und kann vielfältig zum Einsatz kommen. Das Destillat kann auf verschiedenste Weise verwendet werden. Es gilt als besonders mild und hautfreundlich und eignet sich zur Pflege für Alt und Jung. Je nach Alter und Konstitution wird es entsprechend gering dosiert und angemessen verdünnt. Es eignet sich zur Pflege trockener Haut und bietet auch bei Entzündungen Unterstützung. Auf der seelischen Ebene ist das Öl eine wunderschöne Begleitung bei Anspannung, Stress, Lustlosigkeit und Kummer.

Das destillierte Rosenöl wirkt unter anderem antiinfektiös, bakteriostatisch/bakterizid, antiviral, entzündungshemmend, tonisierend, aphrodisisch, antidepressiv, psychisch stabilisierend, leicht lokalanästhetisch, hautpflegend und desodorierend. Bewährte Einsatzgebiete sind Bronchitis (sowohl akut als auch chronisch), Hautprobleme jeglicher Art (trockene, entzündete, faltige, wunde Haut), Tachykardie, Libidoverlust, Depressionen und Ängste. (vgl. Zimmermann 2018: 499ff.)

Wie wird Rosenöl hergestellt?

Das ätherische Öl wird aus den Blüten mittels Wasserdestillation oder Solventextraktion (meist Hexan) gewonnen. Ätherisches Rosenöl ist bereits gut erforscht, je nach Analyse kennen wir rund 400 und mehr Inhaltsstoffe. „Der Bestandteil, der den typischen Rosenduft ausmacht, ist der wasserlösliche Phenylethylalkohol, der im Destillat nur zu 2,5%, im durch Lösungsmittel extrahierten Rosenabsolue jedoch zu ca. 55% enthalten ist (stark lokalanästhetisch, narkotisch, bakteriostatisch wirksam).“ (ebd. 2018: 499)

Das Öl der Damaszener-Rose wird vor allem in Bulgarien angebaut und destilliert. Es ist farblos und wenn es kühl gelagert wird, dann wird es „aufgrund der enthaltenen Pflanzenparrafine gelartig“. (ebd. 2018: 499) Um ätherisches Rosenöl zu gewinnen, braucht es enorm viel Pflanzenmaterial, was auch den hohen Preis erklärt. Für 1l ätherisches Rosenöl benötigt man bis zu 5 Tonnen Rosenblütenblätter. In einem Tropfen Rosenöl stecken also rund 30 frisch erblühte Rosen. Durchschnittlich kostet ein Tropfen dieses wertvollen Öles an die 2-3 Euro. (vgl. ebd. 2018: 499) Destilliertes Rosenöl enthält vor allem Monoterpenole.

Neben dem Öl der Damaszener-Rose gibt es auch jenes, das aus der Mairose (Rosa centifolia) gewonnen wird, und zwar durch flüchtige Lösungsmittel. Es enthält rund 74% des bereits erwähnten Phenylethylalkohol und duftet somit sehr stark nach der Ursprungspflanze. Außerdem hat es durch diesen Inhaltsstoff eine stärke anästhetische Wirkung.

Es gibt zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten rund um die Verwendung von Rosenöl.

Wie lange ist Rosenöl haltbar?

Blütenöle sind bei guter Lagerung (lichtgeschützt und kühl) meist bis zu 5 Jahre haltbar und gewinnen mit den Jahren an Profil.

Vorsichtsgebote – Was muss bei der Anwendung von Rosenöl beachtet werden?

Rosenöl ist besonders gut verträglich. Bei normaler Anwendung sind keine unerwünschten Nebenwirkungen bekannt.

Rosenhydrolat

Rosenhydrolat, also destilliertes Rosenwasser, wirkt harmonisierend, besänftigend, tröstend, ausgleichend, abschwellend, stark entzündungshemmend, pilzhemmend, juckreizstillend, stark schmerzlindernd und eignet sich zur sanften Hautpflege auch für Babys und Kleinkinder. Es kann auch zur Aromatisierung von Speisen und Getränken verwendet werden.

 

Anwendungsbeispiele (auch für Kinder geeignet):

  • als Kompresse auf geschlossene Augen bei trockenen, gereizten Augen und Bindehautentzündung – auch für Säuglinge geeignet – jedoch nur Hydrolate ohne Alkohol verwenden
  • als Spray zur Pflege von einem wunden Kinderpo
  • als Kompresse oder in Form von Eiswürfeln bei Mandel- und Zahnoperationen
  • als Gesichtswasser bei Hautunreinheiten
  • bei emotionalen Achterbahnfahrten als Körperspray

 

Duftende Rezepturen

Räume, die mit Rosenöl beduftet sind bieten eine entspannte Atmosphäre.

Rosengarten

Inhaltsstoffe:

2 Tropfen Rose bulgarisch

1 Tropfen Rosengeranie

Zubereitung:

– Diese Mischung in die mit Wasser befüllte Schale der Duftlampe träufeln.

 

Rosen-Körperöl mit Neroli und Vanille

Inhaltsstoffe:

2 Tropfen Rose bulgarisch

2 Tropfen Neroli

1 Tropfen Vanille-Extrakt

50 ml fettes Öl (z.B. Jojoba, Mandelöl süß, Olivenöl)

Zubereitung:

– Die ätherischen Öle mit dem fetten Öl mischen und in eine saubere, lichtgeschützte 50 ml Flasche abfüllen.

Räucherung mit Rose

Getrocknete Rosenblätter können auch für eine entspannende Räucherung herangezogen werden. Ich mische Rosenblätter gerne mit Rosenweihrauch.

Rosen-Konfekt

Zutaten:

4 EL Kokosmus

40 g Kokosraspel

40 g gemahlene Nüsse nach Wunsch

20 g Mandelmilch

10 g Rosenwasser (oder noch weitere 10 g Mandelmilch)

1 EL Honig

einige blanchierte Mandeln

etwas Kakaopulver

einige getrockenete Rosenblüten

 

Zubereitung:

– Das Kokosmus sanft im Wasserbad erwärmen.

– Danach mit den restlichen Zutaten (bis auf die blanchierten Mandeln) vermischen.

– Alles zu kleinen Bällchen formen. In die Mitte der Bällchen eine blanchierte Mandel legen und diese sozusagen mit der Kokosmasse umhüllen.

– Die Bällchen für rund 30 Minuten kühlen. Dann genießen.

Literatur:

Fischer-Rizzi, Susanne (2008): Himmlische Düfte. Das große Buch der Aromatherapie. Aarau: AT Verlag.

Zimmermann, Eliane (2018): Aromatherapie für Pflege- und Heilberufe. Kursbuch für Ausbildung und Praxis. Stuttgart: Haug.

 

Workshop
Ätherische Öle und Hydrolate für eine entspannte Winterzeit

Entspannende ätherische Öle und Hydrolate kennenlernen. Duftende Entspannungsmischungen erstellen.

Ätherische Öle sind kostbare duftende Vielstoffgemische, die durch die Nase in unser Gehirn, genauer gesagt in das limbische System, gelangen und so unsere Gefühle beeinflussen. Auf der seelischen Ebene bringen viele der duftenden Öle Entspannung, hellen unsere Stimmung auf und reduzieren Stresssymptome. Auch Hydrolate – Pflanzenwässer, die mittels Destillation gewonnen werden – bieten vielfältige Möglichkeiten, um das seelische Gleichgewicht zu stärken. Nach einer kurzen Einführung in die Welt der Düfte werden ausgewählte ätherische Öle und Hydrolate vorgestellt. Praktische Anwendungsbeispiele runden den Workshop ab.

THEMEN:

– Einführung in die Welt der ätherischen Öle und Pflanzenwässer

– entspannende ätherische Öle und Pflanzenwässer im Überblick

– praktische Anwendungsbeispiele: Welche Kräuter und Öle dienen meiner Entspannung?

Was wir gemeinsam herstellen:

1x entspannendes Roll-on (10 ml) • 1x Wohlfühl-Körperöl (30 ml)

Termin

Fr, 18.10.2019 von 18.30-ca. 21.00 Uhr

Anmeldung, Teilnahmegebühr, Ort

Der Workshop findet in Kooperation mit dem Kneippbund in der Gemeinschaftspraxis für Physiotherapie und energetsiche Körperarbeit | Weißenwolffgasse 78, 1210 Wien statt.

Eine Teilnahmegebühr von 80 Euro, inkl. MwSt. kann vor Ort bezahlt werden.

Für Kneippbund-Mitglieder gibt es eine ermäßigte Teilnahmegebühr von 72 Euro.

Im Preis enthalten: Arbeitsmaterialien, Skriptum, Notizheft, Pausensnacks und Getränke

Anmeldungen sind unter praxis@feinfuehlen.at oder unter +43 664 22 70 710 möglich.

Kosmetik selber machen
Badebutter

Die Serie „Kosmetik selber machen“ geht in die nächste Runde. Heute dreht sich alles darum, wie wir Badebutter selbst herstellen können. Ich liebe dieses Rezept, weil die Haut nach einem Bad mit der selbst gemachten Badebutter wohlig weich ist und alles fein duftet. Die Badebutter ist etwas kniffliger in der Herstellung als das Badesalz, über das ich in einem vergangen Blogbeitrag geschrieben habe.

Wir brauchen dazu Silikonformen, in die wir unsere Badebutter gießen und dann noch ein paar Zutaten, die wir zum Beispiel im Bio-Supermarkt kaufen können. Ich verwende auch gerne noch ein paar getrocknete Blüten als „Topping“, das sieht nett aus.

Die Zutaten verwende ich alle in Bioqualität. Beim Einkauf ätherischer Öle achte ich darauf, dass ich nur 100% naturreine (echte) ätherische Öle verwende. Nur wenn die Qualität stimmt, die Dosierung passt und ätherische Öle verantwortungvoll eingesetzt werden, können diese ihre wohlwollende Wirkung entfalten.

Badebutter

Inhaltsstoffe:

50 g Sheabutter

50 g Kakaobutter

10 g Jojoba

10 g Mandelöl süß

25 g Zitronensäure

15 g Stärke

50 g Natron

15-20 Tropfen ätherische Öle (Ich verwende am liebsten eine Mischung aus Palmarosa, Rose, Rosengeranie und Lavendel fein.)

nach Wunsch einige getrocknete Blüten (z.B. Rosenblüten, Lavendelblüten, Ringelblumenblüten)

 

Zubereitung:

– Sheabutter und Kakaobutter im Wasserbad schmelzen, dann Jojoba und Mandelöl hinzufügen.

– Zitronensäure, Stärke und Natron vermengen.

– Die flüssige Ölmischung in die Mischung aus Zitronensäure, Stärke und Natron geben.

– Nun wird alles gut miteinander vermischt und die ätherischen Öle kommen dazu.

– Zum Schluss wird alles in Silkonformen gefüllt und in den Kühlschrank gestellt. Hier kann die Badebutter dann fest werden. Danach geben wir alles aus den Förmchen raus. Ich hebe die fertige Badebutter gerne in verschließbaren Glasbehältern auf.

 

Alle Zutaten, Leer- und Rührbehälter können in der feinfühlen Kräutermanufaktur & Duftpraxis (nach Terminvereinbarung) erworben werden.

Frohes Rühren!

 

Workshop
Die weibliche Gesundheit stärken

Die weibliche Gesundheit auf allen Ebenen mit der Kraft der Natur und einer vielfältigen Ernährung stärken. Frauenspezifische Beschwerden selbst lindern. Hausapotheke erstellen.

Was wir täglich tun und zu uns nehmen hat einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit. Daher lohnt es sich, einen genauen Blick darauf zu werfen und herauszufinden, was uns wirklich gut tut. Viele frauenspezifische Beschwerden, wie etwa Pilzerkrankungen oder PMS, können wir sehr wirkungsvoll auch selbst mildern, wenn wir wissen wie und womit. In diesem Workshop erfahren wir, wie wir uns selbst helfen können und was unser Immunsystem stärkt. Dabei verbinden wir den Erfahrungsschatz der Traditionellen Chinesischen Medizin mit westlichem Wissen und schaffen einen ganzheitlichen Zugang zur Stärkung unserer Gesundheit. Wir erstellen zusammen eine Art duftende Hausapotheke, mit dem Fokus auf Frauengesundheit.

THEMEN:

– Frauengesundheit

– nachhaltige Stärkung des Immunsystems

– Hilfe zur Selbsthilfe bei frauenspezifischen Beschwerden (z.B. Pilzerkrankungen, Blasenentzündungen, PMS)

Was wir gemeinsam herstellen:

1x ausgleichendes Körperöl (30 ml) • 1x Vaginalzäpfchen (5 Stk.) • 1x Kräuterteemischung (30 g)

Termin

Fr, 11.10.2019 von 18.00-ca. 21.00 Uhr

Anmeldung, Teilnahmegebühr, Ort

Der Workshop findet in Kooperation mit Barbara Baumann in der Praxis für Physiotherapie, Pilates & Tanz | Anastasius-Grün-Gasse 21/6, 1180 Wien statt.

Eine Teilnahmegebühr von 90 Euro, inkl. MwSt. kann vor Ort bezahlt werden.

Im Preis enthalten: Arbeitsmaterialien, Skriptum, Notizheft, Pausensnacks und Getränke

Anmeldungen sind unter praxis@feinfuehlen.at oder unter +43 664 22 70 710 möglich.

Unseren Rhythmus finden

Leben ist Rhythmus. Wir alle haben unsere ureigenen Rhythmen und sind eingebettet in die verschiedenen Rhythmen des Tages, der Woche, des Jahres, des Herzens, der Atmung und als Frauen auch in die zyklischen Phasen der Menstruation, die jeweils ihre eigene Qualität haben. Alles wandelt sich. Auch wir wandeln uns ständig. (vgl. Moser 2017: 46 sowie Pröll 2004: 21)

Wir durchwandern ständig verschiedene Zyklen und wenn wir uns dessen bewusst werden, können wir diese unterschiedlichen Rhythmen nützen, um unsere Gesundheit bestmöglich zu stärken und (wieder) in unsere Mitte zu kommen. Wir können ein Leben im Gleichklang mit uns selbst führen und im Einklang mit der uns umgebenden Natur.

Wenn wir ganz in unserer Mitte sind und auf unsere Intuition hören, auf das innere Wissen, dann kann wirkliche Gesundheit entstehen. Wir erleben ein wohliges Körpergefühl und fühlen uns auf allen Ebenen gut genährt. Oftmals ist es aber ein Weg bis dorthin. Denn wir geraten durch die zahlreichen Herausforderungen, die das Leben bereithält, aus dem Takt. Wenn wir einmal aus dem Takt geraten sind, dann ist es vielfach nicht einfach, wieder zu dem zu finden, was für uns stimmig ist. Dennoch gelingt es uns, wenn wir uns wieder daran erinnern, was uns eigentlich gut tut und wir zu einer ursprünglichen Lebensweise zurückfinden. „Jeder Mensch trägt das Wissen in sich, wie es zu einer Gesundheitsstörung gekommen ist, und trägt damit auch das Wissen in sich, wie Gesundheit wieder hergestellt werden kann.“ (Pröll 2014: 267)

 

Warum wir nicht richtig ticken

Früher haben wir im Einklang mit den Jahreszeiten gelebt. Es blieb uns gar nichts anderes übrig. Erst Schritt für Schritt, mit den technischen Errungenschaften, konnten wir sukzessive die Nacht zum Tag machen. In der Welt, in der wir heute leben, brauchen wir uns nicht mehr an der Natur zu orientieren. Wir können aufbleiben so lange wir möchten. Wir arbeiten dann, wenn es erforderlich ist. Wir essen, was wir im Supermarkt bekommen können und worauf wir Lust haben. Auch im Winter stehen uns sämtliche Früchte zur Verfügung und so ist es keine Seltenheit, dass Erdbeeren, Himbeeren oder Bananen am täglichen Speiseplan stehen – und zwar das ganze Jahr über. Wir haben den Bezug zu unserer äußeren (und zum Teil auch zu unserer inneren Natur) weitgehend verloren. Auf den ersten Blick mag das nicht weiter problematisch erscheinen. Bei genauerer Betrachtung allerdings sind wir doch gehörig aus dem Takt geraten und das kann viele ernstzunehmende gesundheitliche Probleme mit sich bringen. Daher wäre es wichtig, wenn wir (wieder) auf unseren natürlichen Rhythmus achten und herausfinden, welcher Rhythmus uns wirklich entspricht.

 

Über Lerchen und Eulen

Welcher Rhythmus uns wirklich entspricht, hängt auch davon ab, ob wir Lerchen oder Eulen sind – ob wir also zu den Morgen- oder Abendmenschen gehören oder ein bisschen was von beiden sind und somit zur Gruppe der „Indifferenztypen“ gehören. Wenn wir auf die Frage, ob wir ein Morgen- oder Abendtyp sind, keine eindeutige Antwort geben können, dann zählen wir zur Gruppe der Indifferenztypen.

Manche Menschen sind besonders in den frühen Morgenstunden aktiv. Andere wiederum werden erst in den Abendstunden so richtig produktiv. Welchem Typus wir angehören ist Veranlagung. Optimalerweise kommt unsere Arbeit unserer Zeitstruktur entgegen. Abendtypen beispielsweise halten Nachtschichten wesentlich besser aus als Morgenmenschen. (vgl. Moser 2017: 25f.)

 

Rhythmisch leben

Rhythmus, so der Philosoph Ludwig Klages, sei die „Wiederkehr von Ähnlichem in ähnlichen Zeitabständen“. (zit. nach Moser 2017: 46) Im alltäglichen Leben bedeutet Rhythmus vor allem „Regelmäßigkeit im Tagesverlauf, beim Aufstehen, bei den Essenszeiten, beim Schlafengehen und so weiter. Auch Musik oder Trommeln ist Rhythmus, das Feiern von Jahresfesten, von Geburts- und Namenstagen. Atmen ist Rhythmus, besonders nachts im Schlaf oder in einer Meditation. Der Menstruationszyklus kann Rhythmus sein, das Beobachten der Mondphasen, des Sonnenlaufs.“ (ebd. 2017: 46)

Ein Rhythmus, der unserer inneren Natur entspricht und mit unserer äußeren in Einklang steht, kann unser Wohlbefinden stärken und wirkt sich auf Körper, Geist und Seele wohlwollend aus. Im Fokus sollte immer die Freude an der Umsetzung stehen. Je mehr wir wieder in Einklang kommen mit dem, was uns wirklich entspricht, umso mehr werden wir auch wieder die Stimme unserer Intuition hören – und zwar klar und deutlich. Dieses intuitive Wissen wird uns auf ganz natürliche Weise leiten und beinhaltet alles, was es zu wissen gibt. Wichtig ist es, einfach mal anzufangen. „Der Weg entsteht im Gehen.“ (Weidinger 2014: 132)

 

Jahresrhythmus

Wir können unser Leben nach den Jahreszeiten ausrichten. Jede Jahreszeit hat ihre ganz individuellen Eigenschaften.

Im Frühling keimt und sprießt alles, neues Leben entsteht. Wir können in dieser Zeit vor allem die Wildpflanzen für unsere Gesundheit nutzen, die bis zu zwanzig Mal mehr Mineralstoffe und Vitamine enthalten. Auch von Spaziergängen an der frischen Luft profitieren wir enorm. Die Energie des Frühlings können wir wunderbar für entschlackende Frühjahrkuren heranziehen.

Der Sommer, insbesondere der Hochsommer, sollte unserer Erholung dienen. Es ist oftmals so heiß, dass wir kaum klare Gedanken fassen können und das Arbeiten schwer fällt. Idealerweise machen wir Urlaub an einem See – das sorgt nachgewiesenermaßen für noch mehr Entspannung. Unser Jahresurlaub sollte mindestens 3 Wochen am Stück dauern und weitgehend am gleichen Ort stattfinden. Das mag vielleicht langweilig klingen, trägt aber maßgebend zu unserer Erholung bei.

Im Herbst ist der Körper auf das Bilden von Reserven ausgerichtet. Abnehmen wäre hier gegen unsere Natur. Im Winter ist der gesamte Organismus auf Speichern eingestellt. (vgl. Moser 2017: 107ff.)

 

Monatsrhythmus

Den meisten Frauen ist der Monatsrhythmus aufgrund der meist regelmäßig wiederkehrenden Menstruation bewusst. Tatsächlich dürfte sich der Menstruationszyklus mit seiner Dauer von etwa 28 Tagen mit großer Wahrscheinlichkeit an den Mondzyklus angelehnt haben. Früher war eine enge Verbindung zwischen Mondphasen und dem weiblichen Zyklus gegeben. Heute ist das oftmals nicht mehr der Fall. Viele Frauen haben einen unregelmäßigen Zyklus oder greifen durch das Einnehmen hormoneller Verhütungsmittel aktiv in ihren Hormonhaushalt ein.

 

Wochenrhythmus

Besonders gut ist es, wenn wir mindestens einen Tag pro Woche nur für Erholung einplanen. Noch besser wäre es, wenn wir es schaffen, zwei Tage Auszeit pro Woche zu nehmen. An diesen Tagen sollten wir uns Zeit nehmen für uns selbst und für die Menschen, die uns am wichtigsten sind im Leben und die uns Kraft geben. Wir sollten das Handy bewusst abschalten, in die Natur gehen und uns den Aktivitäten widmen, die uns mit Freude erfüllen. Mut zum Müßiggang! (vgl. ebd. 2017: 99)

 

Tagesrhythmus

Der Tag beinhaltet unterschiedliche Qualitäten. Viele unserer Körperrhythmen sind mit dem Licht verbunden. Der Morgen entspricht im Chinesischen dem Holzelement. Kälte und Dunkelheit weichen und die Sonne geht auf. „Unser Körper hat sich darauf schon vorbereitet und die Cortisolproduktion angeworfen, ein Hormon, das unser Immunsystem zügelt und den Körper um diese Zeit für den Tag fit macht. Unsere Herzfrequenz ist bereits angestiegen, ebenso wie die Körpertemperatur ab drei Uhr morgens ansteigt. Auch unsere Körpergröße ist jetzt maximal, wir sind um etwa ein bis zwei Zentimeter größer als am Abend.“ (ebd. 2017: 69)

Am Vormittag können die meisten Menschen produktiv arbeiten und sich gut konzentrieren. Erwachsene Menschen können den Fokus ca. 1,5 h bis 2 h halten. Sinnvollerweise teilen wir Arbeitseinheiten in eineinhalbstündige Perioden ein. Nach jeder Arbeitseinheit sollten wir mindestens 15 Minuten Pause machen und den Kopf frei bekommen. Die Mittagszeit entspricht dem Element Feuer. Hier sollten wir unbedingt eine längere Pause einplanen, in Ruhe essen und spazieren gehen. (vgl. ebd. 2017: 73f.) Mittags sollten wir etwas weniger essen als in der Früh. Eine warme Mahlzeit bietet sich auch hier wieder gut an.

 

Der Nachmittag hat eine ganz andere Qualität als der Vormittag. Bei vielen Menschen ist diese Zeit wieder eine sehr produktive. Die Aufbruchsstimmung des Morgens ist nicht mehr so stark, dafür haben wir vielleicht besser im Blick, was noch zu tun ist und was wir bereits geleistet haben. Diese Zeit eignet sich besonders gut für kreative Arbeiten. (vgl. ebd. 2017: 80) Im Chinesischen entspricht der Nachmittag dem Element Erde. Wenn wir Einschlafprobleme haben, dann sollten wir bereits ab 15 Uhr auf anregende Getränke wie Kaffee, Schwarz- oder Grüntee sowie auf Energydrinks verzichten. (vgl. ebd. 2017: 182)

„Der Sonnenuntergang ist eine Zeit, die wehmütige Gefühle entstehen lassen kann. Unbewusst blicken wir auf den vergangenen Tag zurück und wissen, dass wir Abschied von ihm nehmen müssen.“ (ebd. 2017: 80) Der Abend ist angebrochen und wir kehren nun in das Element Metall, das dem Abend zugeordnet wird. Wie wir für erholsamen Schlaf sorgen und was wir dafür bereits im Vorfeld tun können, darüber habe ich hier (klick) ausführlich berichtet. In der Nacht befinden wir uns im Element Wasser. Die Energie ist nach innen gerichtet. Ein gesunder Schlaf ist für unsere Gesundheit von allergrößter Bedeutung! Der menschliche Organismus besitzt in der Nacht die Fähigkeit sich aktiv zu regenerieren. Schlaf dient der Regeneration und kann vieles wieder gutmachen.

 

Was macht für mich ein gutes Leben aus? Was tut mir gut? Wie möchte ich meinen Alltag leben? Was stärkt mich? Welcher Rhythmus entspricht mir eigentlich?

Literatur

Pröll, Gabriele (2004): Das Geheimnis der Menstruation. Kraft und Weisheit des Mondzyklus. München: Goldmann.

Moser, Maximilian (2017): Vom richtigen Umgang mit der Zeit. Die heilende Kraft der Chronobiologie. Berlin: Allegria.

Weidinger, Georg (2014): Die Heilung der Mitte. Die Kraft der Traditionellen Chinesischen Medizin. Steyr: Ennsthaler.

Monat für Monat
Ein paar Gedanken zum Thema Menstruation

Der Menstruationszyklus ist ein Wunderwerk der Natur. Dennoch stellt das Thema Menstruation vielen Frauen vor große Herausforderungen. Nur selten läuft die Menstruation wirklich beschwerdefrei ab. Wir Frauen plagen uns dann oft mit Schmerzen und veränderter Stimmungslage. Hinzu kommt, dass die Thematik immer noch weitgehend als etwas abgehandelt wird, über das nicht gesprochen wird. Zeit für Veränderung!

Good to know – Wissenswertes rund um das Thema Menstruation

Hier kommen ein paar wissenswerte Informationen:

  • Unser Zyklus beginnt mit dem ersten Tag der Blutung.  „Als normal gilt eine Zyklusdauer (vom 1. Tag der Blutung bis zum letzten blutungsfreien Tag) von 25 – 35 Tagen.“ (Pfisterer 2011: 104)

 

  • Während der Menstruation verlieren wir durchschnittlich etwa 30 ml Blut. Ein Blutverlust über 80 ml gilt als zu hoch. Die Dauer der Menstruation beträgt im Durchschnitt 3 – 6 Tage. (vgl. ebd. 2011: 98)

 

  • Wir menstruieren bis zu 500 Mal, bluten also hochgerechnet rund 6 Jahre unseres Lebens. (vgl. Kleen 2017: 35)

 

  • Frauen, die Hormone zur Empfängnisverhütung nehmen, menstruieren streng genommen gar nicht. „Die Blutung, die in der Pillenpause eingeleitet wird, hat mit der echten, also der biologischen Menstruation, nichts zu tun. Sie ist eine Art Abbruchsblutung, die entsteht, weil plötzlich die Hormone fehlen.“ (ebd. 2017: 193)

 

  • „Österreich besteuert Frauenhygiene wie Champagner mit 20 Prozent und damit höher als Viagra, das – welche Überraschung – mit sieben Prozent auskommt.“ (Maier 2018: 16)

 

  • Achtung bei der Auswahl von Binden, Slipeinlagen und Tampons! Die Hersteller von Hygienprodukten müssen „keinerlei Angaben darüber machen […], ob ihre Baumwolle mit Chlor gebleicht oder mit Glyphosat behandelt wurde, ob ihre Produkte Dioxin enthalten und ob in den Verpackungen Formaldehyd steckt und die Klebestreifen vor Phtalaten nur so strotzen.“ (Kleen 2017: 125) Es gibt zwar gesetzliche Grenzwerte für Schadstoffe in Frauenhygienartikeln, die nicht überschritten werden dürfen. Diese gleichen aber den Grenzwerten, die in Taschentüchern nicht überschritten werden dürfen. „Und da fängt das Problem an, denn ein Taschentuch hält man sich nur kurz an die Nase und schmeißt es dann weg. Ein Tampon befindet sich mehrere Stunden in unserem warmen Körper und hat direkten Kontakt zu den Schleimhäuten, die alle Giftstoffe direkt in den Blutkreislauf schicken.“ (ebd. 2017: 126) 90% der konventionellen Produkte bestehen aus einem Zellstoff-Plastikgemisch, enthalten synthetische Farbstoffe und nicht zuletzt auch Glyphosat-Rückstände. (vgl. ebd. 2017: 127)

Der Menstruationszyklus verläuft im Ideal-/Normalfall beschwerdefrei.

Unsere Periode sollte, genau genommen, keine gröberen Beschwerden verursachen. „Eigentlich sollte die Periode lediglich stattfinden. Ohne Schmerzen, ohne Krämpfe, ohne Blutgerinnsel, ohne überempfindliche Brüste und ohne Stimmungsschwankungen.“ (Weaver 2018: 182) Wenn dem nicht so ist, signalisiert uns unser Körper, dass wir „in Bezug auf Ernährung, Trinken, Bewegung, Denkweise, Atmung, Überzeugungen und vielleicht auch die Wahrnehmung etwas ändern sollten.“ (ebd. 2018: 182) Solche Rückmeldungen sollten wir beherzigen! Ich kenne übrigens nur sehr wenige Frauen, bei denen die Menstruation beschwerdefrei abläuft.

 

PMS (Prämenstruelles Syndrom)

Unter PMS versteht man verschiedene körperliche und psychische Veränderungen, „die regelmäßig in der Lutealphase oder kurz vor der Menstruation auftreten und mir der Menstruation verschwinden […].“ (Pfisterer 2011: 103) Auf der psychischen Ebene kann es beispielsweise zu emotionaler Instabilität, depressiven Verstimmungen und innerer Anspannung kommen. Körperlich kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Brustspannen, Gewichtszunahme und Abdominalbeschwerden kommen. (ebd. 2011: 104)

Wir können PMS vielleicht auch einfach als Prämenstruelle Sensibilität bezeichnen und so davon abkommen die natürlichen hormonellen Schwankungen mit Krankheit zu assoziieren. Frauen beschreiben sich in den Tagen vor den Tagen sehr verschieden. Bei den meisten nimmt allerdings die Sensibilität zu. Einige erleben sich als besonders anlehnungsbedürftig, wieder andere sind streitlustig, werden wütend oder neigen eher zu depressiven Verstimmungen, sehen alles grau in grau. Möglicherweise schmerzen die Brüste, die Beine sind schwer, der Kopf schmerzt. Nehmen wir die Gefühle einmal ernst, die in dieser Zeit hochkommen, auch wenn sie übertrieben erscheinen. Wenn wir ehrlich zu uns sind: Wer oder was tut uns gut? Was bekommt uns nicht? Was möchten wir vielleicht schon lange ändern? Brauchen wir eine Pause?

 

Menstruationsbeschwerden

Menstruationsbeschwerden können verschiedenste Ursachen haben und lassen sich grob einteilen in Störungen des Blutungsrhythmus oder Blutungungszeitpunkts (z.B. Amenorrhö), Störungen der Blutungsstärke oder Blutungsdauer (z.B. Hypermenorrhö, Hypomenorrhö). Eine schmerzhafte Menstruation (Dysmenorrhö) kann alleine oder in Kombination mit den genannten Zyklusanomalien auftreten. (vgl. Seifert-Klauss 2011: 105)

Eine Vielzahl der Menstruationsbeschwerden hat keine organische Ursache. Dennoch sollten wir eine solche natürlich zunächst einmal ausschließen. Dieser Beitrag soll also keinesfalls den Besuch bei der Ärztin/dem Arzt unseres Vertrauens ersetzen! Es ist immer wichtig Menstruationsbeschwerden ärztlich abzuklären.

Wenn Menstruationsbeschwerden ohne organische Ursache auftreten, kann das auch an unserer Haltung zur Blutung liegen. Oft kann es schon helfen, wenn wir die monatliche Blutung willkommen heißen, mit all ihren Höhen und Tiefen, und nicht mehr verdammen möchten, so wie es viele Frauen tun. Wir könnten hierzu beispielsweise überlegen, wie uns das Thema Menstruation vermittelt wurde? Wer hat uns darüber aufgeklärt? Wie war die Einstellung dieser Person zum Thema?

Halten wir uns vielleicht auch einmal vor Augen, wie in der Gesellschaft mit der Menstruationsblutung umgegangen wird. Die Werbung zeigt blaue Farbe, statt rotes Blut und lässt Frauen während ihrer Tage fröhlich und munter durch die Gegend springen. Wir sollen also am besten so funktionieren wie sonst auch. Wir stellen allerlei Bemühungen an, dass unser Blut so gut wie gar nicht sichtbar ist und wenn doch einmal etwas daneben geht, ist es uns meist schrecklich peinlich. Offen nach einer Binde oder einem Tampon zu fragen, passiert selten. Meist machen wir ein großes Geheimnis daraus, dass wir gerade menstruieren. „Kein Wunder, wenn Frauen mit sich hadern und der monatliche Ausdruck ihrer Weiblichkeit ihnen Beschwerden bereitet.“ (Fischer 2012: 26)

Wenn wir Menstruationsbeschwerden haben, dann befragen wir unseren Körper doch einmal, was er uns sagen möchte. Was brauchen wir in dieser Zeit? Woran fehlt es vielleicht grundsätzlich? Welche seelischen Themen kommen vor oder während unserer Menstruation immer wieder hoch? Brauchen wir Veränderung in unserem Leben?

 

Hilfe bei Menstruationsbeschwerden

Hilfe bei Menstruationsbeschwerden kann je nach Beschwerdebild ganz unterschiedlich aussehen – wichtig ist zunächst immer die ärztliche Abklärung!

Das oberste Gebot bei Menstruationsbeschwerden ist: Ruhe und Wärme! Gönnen wir uns nach Möglichkeit einen Tag Auszeit, nehmen wir uns frei, legen wir uns mit unserer Wärmeflasche aufs Sofa oder fahren wir an einen Ort, der uns Energie gibt. Ernährungsmäßig könnten wir bei sämtlichen Beschwerden über einige Wochen probieren Kaffee, Schwarztee, Alkohol und Nikotin ausnahmslos wegzulassen. Dies kann bereits enorm viel bewirken. Oft liegt ein Östrogenüberschuss vor, nicht zuletzt auch durch östrogenwirksame Umweltgifte, denen wir alle ausgesetzt sind. Hilfe kann zum Beispiel die regelmäßige Einnahme von Frauenmantel (etwa als Tee) verschaffen. Diese Heilpflanze vermag unseren Hormonhaushalt ins Gleichgewicht zu bringen. Frauenmantel kann auch in Form einer Tinktur zum Einsatz kommen. Auch Leinsamen kann unterstützend für das hormonelle Gleichgewicht sein (etwa bei prämenstruellem Brustspannen) und beispielsweise in Form von Leinsamenöl eingenommen werden. (vgl. Fischer 2012: 28ff.)

Wenn unsere Stimmung sich trübt und wir alles grau in grau wahrnehmen oder gereizt sind, dann helfen entspannende Düfte wie ätherische Öle aus Rose, Jasmin, Neroli, Rosengeranie, Lavendel, Melisse sowie Zitrusöle (Bergamotte, Zitrone, Orange) besonders gut. Auch Vanille-Extrakt kann Wohlgefühl hervorrufen. Verlassen wir uns auf unsere Nase. Die ätherischen Öle können wir z.B. zur Raumbeduftung verwenden oder ein entspannendes Bad darin nehmen (z.B. 1 Tropfen Rosenöl oder 3 Tropfen Berglavendelöl mit etwas Salz, Sahne oder fettem Öl vermengen und als Badezusatz verwenden – ätherische Öle nie pur in die Badwanne geben, sondern immer emulgieren/verdünnen – auf gute Qualität achten!). Auch entspannende Teekräuter wie Lavendel, Melisse, Rose oder Johanniskraut können helfen. Wenn wir diese Kräuter mit Frauenmantel und Gänsefingerkraut vermischen und ab der zweiten Zyklushälfte trinken, senken wir die Wahrscheinlichkeit einer schmerzhaften Menstruation.

Brauchen wir mehr Schwung kann beispielsweise Rosmarinhydrolat für Frische sorgen (in Form eines Körper-/Körperumfeldsprays).

 

Was passiert eigentlich so in unserem Körper?

„Der Menstruationszyklus ist das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels von hypothalamischen, hypophysären und ovariellen Hormonen. Beteiligt sind in erster Linie Hypothalamus, Hypophyse, Ovarien und Uterus. Biologischer „Sinn“ des Zyklus ist es, eine reife Eizelle zur Befruchtung zur Verfügung zu stellen, optimale Bedingungen für ihre Befruchtung zu schaffen und das Endometrium auf die Einnistung des Embryos vorzubereiten. Wird die Eizelle nicht befruchtet, müssen Uterus und Ovar wieder in ihren Ausgangszustand zurückgeführt werden.“ (Pfisterer 2011: 95)

Der Menstruationszyklus kann in vier Phasen unterteilt werden: Follikelphase (Östrogen), Ovulationsphase, Lutealphase (Progesteron) und Menstruationsphase. (vgl. ebd. 2011: 95)

In der Follikelphase (auch Proliferationsphase genannt) reifen in den Ovarien (Eierstöcken) zahlreiche Follikel heran bis schließlich ein reifer Follikel übrig bleibt, der auch als Graaf-Folikel bezeichnet wird. Alle anderen Follikel gehen zugrunde. In der ersten Zyklushälfte (bei einem regelmäßigen Zyklus zwischen Tag 1 und Tag 14) dient Östrogen dazu die Gebärmutterschleimhaut wachsen zu lassen und so den Körper auf eine eventuelle Empfängnis vorzubereiten. In dieser Phase ist unser Zervixschleim gut spinnbar, d.h. es lassen sich Fäden von 10-2 cm Länge ziehen. Der Schleim ist für die Spermien besser durchlässig. (vgl. Pfisterer 2011: 95ff.; vgl. auch Weaver 2018: 170) „Seelisch sind die meisten Frauen in dieser Phase gut gelaunt, unternehmungsfreudig und nach außen orientiert.“ (Maris 2012: 47)

Wenn der übrig bleibende Follikel einen Durchmesser von bis zu 25 mm erreicht hat, werden in der Ovulationsphase „Vorgänge eingeleitet, die zur Freisetzung der Eizelle führen. Die Eizelle wird schließlich aus dem Follikel gespült und vom Eileiter aufgenommen.“ (Pfisterer 2011: 95) Zum Zeitpunkt der Ovulation steigt unser Aufwachtemperatur um etwa 0,3-0,5 Grad an. Diese Erhöhung besteht während der gesamten Lutealphase. Die Temperatur fällt kurz vor der Menstruation wieder ab. (vgl. ebd. 2011: 103) Die Stimmungslage rund um die Ovulation ist besonders gut. Außerdem wirken wir in dieser Phase besonders attraktiv. (vgl. Kleen 2017: 41)

In der Lutealphase, die nach der Ovulation kommt, verändert der Follikel sowohl Struktur als auch Funktion und wird zum Gelbkörper oder Corpus luteum. Bereits kurz vor der Ovulation kommt es zum Anstieg von Progesteron. „Nach der Ovulation bildet das Corpus luteum sehr große Mengen an Progesteron und zusätzlich Estradiol.“ (Pfisterer 2011: 95) Progesteron übernimmt dann ab der zweiten Zyklushälfte die Kontrolle und dient dazu, die Gebärmutterschleimhaut zu erhalten. Falls eine Empfängnis stattgefunden hat, wird die Schleimhaut behalten und verdicken. Auf der seelischen Ebene brauchen Frauen in der zweiten Zyklushälfte meist mehr Ruhe und Rückzug. (vgl. auch Maris 2012: 48)

„Ohne Empfängnis hingegen ist die Schleimhaut momentan überflüssig […].“ (Weaver 2018: 171) Kurz vor der Menstruation kommt es zum Absinken von Progesteron und Estradiol. Dieser Hormonabfall führt dann zur Menstruationsphase, also zur Menstruationsblutung. (vgl. Pfisterer 2011: 95)

 

Nachhaltige Stärkung

Wir können ein Zyklustagebuch anlegen und beobachten, wie es uns im Laufe unseres Zyklus geht. Wie ist unsere Stimmung? Wie fühlt sich unser Körper an? Welche Emotionen erleben wir? Was bringt uns nachhaltig Stärkung?

Literatur

Fischer, Heide (2012): Fraunenheilbuch. Naturheilkunde, medizinisches Wissen und Selbsthilfetipps für eine ganzheitliche Frauengesundheit. München: nymphenburger.

Kleen, Heike (2017): Das Tage Buch. Die Menstruation – alles über ein unterschätztes Phänomen. München: Heyne.

Maier, Sabine (2018): Das Buch der Tage. Ein Tagebuch für Frauen. Wien: Wundergarten.

Maris, Bartholomeus (2012): Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Grundlagen und therapeutische Konzepte der Anthroposophischen Medizin. Berlin: Salumed.

Pfisterer, J. (2011): Anatomie der weiblichen Geschlechtsorgane. In: Kiechle, Marion (Hrsg.) (2011): Gynäkologie und Geburtshilfe. München: Elsevier, S. 3-12.

Seifert-Klauss, V. (2011): Störungen des menstruellen Zyklus. In: Kiechle, Marion (Hrsg.) (2011): Gynäkologie und Geburtshilfe. München: Elsevier, S.105-116.

Weaver, Libby (2018): Wunderbar weiblich. Gesundheit Ernährung Entspannung. Was jede Frau wirklich wissen sollte. Stuttgart: TRIAS.

 

Erholsamer Schlaf

Ein erholsamer Schlaf ist essentiell für unsere Gesundheit. Viele von uns schlafen aber schlecht ein oder nicht durch und wachen in der Früh erschöpft auf. Für einen erholsamen Schlaf können wir bereits untertags schon viele Entscheidungen treffen, die dazu beitragen werden, dass unsere Nächte ruhig und angenehm verlaufen und wir morgens erholt und gestärkt in den Tag starten können.

 

Frühes Abendessen und gekochte Mahlzeiten

Im Chinesischen spielt die Milz eine wesentliche Rolle für eine gute Verdauung und man sagt, dass die Milz die meiste Energie am Vormittag hat. Je später wir essen, umso mehr sollte das Essen einer Suppe gleichen, damit die Milz nicht mehr so viel Arbeit hat und gut ruhen kann. Am Abend sind gekochte Mahlzeiten besonders bekömmlich. (vgl. Weidinger 2014: 138)

Auch aus westlicher Perspektive ist es wichtig, dass wir abends nicht zu spät essen, denn unser Verdauungstrakt ist nicht dafür gemacht, „in der Nacht schwer zu arbeiten“, daher empfiehlt es sich eher früher zu essen. Auf diese Weise geben wir dem Verdauungstrakt einige Zeit, um das Essen so aufzubereiten, dass es unsere Nachtruhe nicht stört. (Moser 2017: 81)

 

Kaffee oder Tee?

Wenn wir Probleme mit unserem Schlaf haben, können wir mit duftenden Blütentees für Entspannung sorgen. Ich schätze vor allem Rosenblüten, Ringelblumenblüten und Lavendelblüten sehr. Auch ein Tee aus Süßholzwurzel, Johanniskraut oder Hanfblättern wirkt angenehm beruhigend.

Anregende Getränke wie Kaffee, Schwarz- oder Grüntee sowie Energydrinks lassen wir ab dem frühen Nachmittag besser weg. Mit Alkohol ist es so eine Sache. Ein Gläschen mag einen entspannenden Effekt haben und uns das Einschlafen erleichtern. Zu viel davon stört unseren Schlaf aber maßgeblich. Nach einigen Stunden weckt uns dann die Leber wieder auf, weil sie mit dem Abbau des Alkohols beschäftigt ist, der giftige Stoffe in ihr angesammelt hat. (vgl. ebd. 2017: 182) Wie wäre es also mal mit einem Tässchen Tee am Abend?

 

Zur Ruhe kommen und auf die ungestörte Melatoninproduktion achten

Mit einsetzender Dunkelheit beginnt unser Körper vermehrt Melatonin auszuschütten, „das für Regeneration und Schlaf sorgt“. (ebd. 2017: 19) Die Produktion von Melatonin wird allerdings durch helles Licht unterdrückt und somit können die falsche Beleuchtung oder der Handy-, Computer- oder Fernsehbildschirm dafür sorgen, dass unsere körpereigene Rhythmik massiv gestört ist und unsere Regeneration somit dahin ist. Besonders schlecht wirkt sich blau-grünes Licht auf die Melationinproduktion aus. Leuchtstoffröhren, LEDs, Energiesparlampen und diverse Bildschirme wirken sich daher besonders ungünstig aus, während die klassische Glühbirne oder Halogenleuchten unsere Körperrhythmen weitgehend unbehelligt lassen. (vgl. ebd. 2017: 19f.)

Den Blauanteil im Computer können wir begrenzen, in dem wir das kostenlose Programm f.lux installieren, das den Blauanteil ab einer gewünschten Uhrzeit zurück regelt. Downzuloaden ist es unter https://justgetflux.com . (vgl. ebd. 2017: 143) Beim Smartphone können wir den Night-Shift-Modus auswählen.

 

Duftende Einschlafhilfe

Um abends gut zur Ruhe zu kommen – und in weiterer Folge für einen erholsamen Schlaf zu sorgen – können wir duftende Hilfe heranziehen. Mit Blütenölen sorgen wir für Entspannung und schaffen so ganz nebenbei auch eine sinnliche Atmosphäre. Zu den Blütenölen zählen zum Beispiel Rose, Jasmin, Neroli (Orangenblüten), Mimose, Tuberose oder etwa Ylang Ylang. Generell lässt sich sagen, dass Blütenöle entspannend wirken und eine sinnliche Komponente haben. Außerdem sind die meisten Blütenöle (vor allem Rose und Neroli) hautpflegend und lassen sich schön in Hautpflegeprodukte einarbeiten. Bei genauer Betrachtung unterscheiden sich die verschiedenen Öle/Absolues natürlich von ihrem Inhaltsstoffspektrum und es gilt auch hier zu differenzieren und abzuwägen, wann welches Öl zum Einsatz kommen sollte.

Auch eine Räucherung mit entspannenden Kräutern, Hölzern oder Harzen kann abends ein feines Ritual sein, um gut abschalten zu können. Ich räuchere am liebsten mit einer Mischung aus weißem Dammar, Lavendelblüten, Rosenblüten und Melisse.

 

Schlafenszeit

Chinesisch gedacht ist die Nacht die Phase, in der wir uns regenerieren, in der sich unser YIN regeneriert. Wenn wir zu spät schlafen gehen, dann kann unser YIN nicht regenerieren. Idealerweise gehen wir täglich in etwa zur selben Zeit schlafen und nach der chinesischen Betrachtungsweise sollte dies noch vor 24 Uhr sein. (vgl. Weidinger 2014: 350) Mir ist bewusst, dass wir nicht immer zur selben Zeit schlafen gehen können/wollen – vor allem Eltern müssen sich in den ersten Jahren nach dem Schlafrhythmus ihrer Kinder richten. Viele Menschen müssen nachts arbeiten. Außerdem gibt es Abende, an denen wir alle einfach ausgehen möchten, mit FreundInnen zusammensitzen und in netter Gesellschaft sein wollen.

Bei all diesen Tipps geht es nie um ein starres Konstrukt, in das wir uns zwängen sollten. Wir können all diese Impulse für unser Wohlbefinden ein-/umsetzen und so adaptieren, dass sie für uns auch alltagstauglich sind.

 

Oase der Ruhe

Gestalten wir unser Schlafzimmer so angenehem wie möglich und schaffen wir eine Oase der Ruhe.

 

In einer feinfühlen-Beratung können wir gemeinsam duftende Mischungen kreieren, die die Entspannung fördern und die Schlafqualität verbessern. Mit ätherischen Ölen lässt sich sehr viel erreichen. Sie wirken nachgewiesenermaßen und können uns wertvolle Unterstützung in allen Lebensphasen bieten.

 

Literatur

Moser, Maximilian (2017): Vom richtigen Umgang mit der Zeit. Die heilende Kraft der Chronobiologie. Berlin: Allegria.

Weidinger, Georg (2014): Die Heilung der Mitte. Die Kraft der Traditionellen Chinesischen Medizin. Steyr: Ennsthaler.

Zuckersüß
Warum wir uns in stressigen Zeiten so nach Zucker sehnen und was dieser mit uns macht

Wenn wir müde sind, dann sehnt sich unser Körper oft nach Zucker. Wir wollen dann sofort Schokolade, Kuchen oder etwas anderes Süßes. Warum wir vor allem dann Zucker möchten, wenn wir sehr erschöpft sind und was der Konsum von Zucker mit uns eigentlich so macht, darüber möchte ich heute schreiben.

Wenn im Folgenden die Rede von Zucker sein wird, so ist damit „jene weiße glänzende Substanz“ gemeint, die wir im Supermarkt zu kaufen bekommen und zum Backen von Kuchen oder für das Süßen unseres Kaffees verwenden. „Es geht also um das, was man auch als Kristall- oder Haushaltszucker bezeichnet.“ Es handelt sich also um Saccharose. (Kast 2018: 112) Kristallzucker ist eine Form von Zucker. Zucker gibt es in allen möglichen Ausprägungen (z.B. Glukose, Fruktose, usw.). Kristallzucker setzt sich aus mehreren Zuckerbausteinen zusammen, nämlich aus Glukose und Fruktose. „Glukose wird umgangssprachlich auch Traubenzucker genannt und Fruktose Fruchtzucker.“ (ebd. 2018: 113) Insbesondere der Fruktose-Anteil von Zucker kann unseren Körper auf einmalige Weise schädigen, auch wenn das sehr überraschend klingen mag. Es kommt jedoch darauf an, wie schnell und in welchem Maß Zucker in unseren Körper gelangt (ähnlich wie bei Alkohol).

Zucker aus unserem Leben wegzudenken ist schwierig. Bereits von klein auf wird uns vermittelt, dass Dinge zuckersüß sind oder wir die Nachspeise nur bekommen, wenn wir brav sind. Süßes wird also mit einem gewissen Belohnungseffekt in Verbindung gebracht. Und belohnen wollen wir uns alle hin und wieder, vor allem, wenn wir im Stress sind. In stressigen Zeiten giert der Körper förmlich nach Süßem. Wir wollen, chinesisch gedacht, unser Erd-Element beruhigen und wieder in unsere Mitte finden. Dies gelingt nun mal am besten mit dem süßen Geschmack. Außerdem ist Zucker mittlerweile allgegenwärtig. Ein halber Liter Limonade enthält etwa 14 Löffel Zucker – ebenso viel Zucker enthält übrigens ein halber Liter Bio-Apfelsaft. Limonaden, Cola, Energydrinks und Fruchtsäfte enthalten nicht nur verhältnismäßig viel Zucker, sondern befördern diesen auch mit enormer Geschwindigkeit in unsere Blutbahn, vergleichbar mit einer Infusion. (vgl. ebd. 2018: 120f.)

 

Wie viel Zucker konsumieren wir eigentlich im Laufe eines durchschnittlichen Tages?

Werfen wir einen Blick darauf, wie ein durchschnittlicher Tag bei vielen Menschen aussieht und wie viel Zucker wir so konsumieren. Wenn wir zum Frühstück 250ml Saft trinken, enthält dieser rund 5 TL Zucker. Im Joghurt sind ebenso weitere 5 TL enthalten. Kaffee mit Milch beinhaltet rund 3 TL. In einem Apfel stecken an die 4 TL. 2 Gläser Weißwein enthalten rund 8 TL Zucker. Diese Aufzählung soll verdeutlichen, wie viel Zucker wir einfach mal so beiläufig konsumieren. Im Durchschnitt kommen wir bei solch einer Ernährungsweise auf rund 60 (!!) Teelöffel Zucker pro Tag, wobei hier Limonaden oder Energydrinks noch gar nicht einberechnet sind. (vgl. Weaver 2018: 119)

 

Obst enthält zwar auch Fruktose, der Zucker ist allerdings „in einer intakten Struktur mit Ballaststoffen gebunden. Die Zuckermoleküle werden nur nach und nach aus der Frucht herausgelöst und an die Blutbahn abgegeben. Die Leber wird nicht auf einmal mit einem Zucker-Tsunami überschwemmt. Beim Pressen bleibt ein Großteil der Ballaststoffe und anderer segensreicher Stoffe auf der Strecke: Das Überbleibsel besteht in erster Linie aus Wasser – und Zucker.“ (Kast 2018: 124) Empfehlenswert sind etwa Heidelbeeren, Erdbeeren, Himbeeren oder auch Brombeeren. Sie enthalten wenig Zucker, sind dafür voller heilsamer Stoffe, „die unter anderem die Aufnahme des Zuckers im Dünndarm hemmen“. (ebd. 2018: 124)

 

Wie sieht es mit den Zuckeralternativen aus?

Auch mit den Zuckeralternativen sollten wir vorsichtig sein. „Oft gepriesene Alternativen, wie der bei Veganern beliebte Agavensirup besteht sogar fast nur aus Fruktose, weshalb er auch so irre süß ist […].“ (ebd. 2018: 121) Auch künstliche Süßstoffe sind keine Alternative, denn sie stören das Gleichgewicht unserer Darmbakterien massiv, das wiederum wesentlich für die Erhaltung unserer Gesundheit ist. Außerdem begünstigen solche künstlichen Süßstoffe die Entstehung von Zuckerkrankheit und können zu Übergewicht beitragen. (vgl. ebd. 2018: 122)

Selbst wer auf die Verwendung von Zucker verzichtet, wird dennoch nicht ganz an diesem vorbeikommen, denn Zucker ist mittlerweile fast überall beigemischt. So enthalten Brot, Joghurts, Wurst, Schinken, Ketchup, Tomatensauce (auch die Bio-Variante davon), Cornflakes, Müsli und viele andere Produkte Zucker.

 

Was macht Zucker mit uns?

Zucker dämpft, ähnlich wie Alkohol, „unsere Stressreaktion und besänftigt uns, hat sogar etwas Tröstendes und Euphorisierendes, weshalb wir bei Frust und Liebeskummer die Eis- und Schokoladenreserven plündern.“ (ebd. 2018: 114) Im Stress greifen, wie Untersuchungen gezeigt haben, sogar diejenigen zu Süßem, die sonst eher davon Abstand nehmen. „Während sich das Gehirn dem Zuckerrausch hingibt, leidet im Stillen die Leber.“ (ebd. 2018: 114) Es hat ähnliche Folgen auf unsere Leber, wenn wir unseren Durst mit Sekt oder mit Limonaden bzw. Fruchtsaft löschen und das liegt an der eben erwähnten Fruktose. Der übermäßige Konsum von Zucker begünstigt die Entstehung einer Fettleber. „Wird die Leber in Fruktose getränkt, wandelt sie diese Fruktose, wie skizziert, in Fett um.“ (ebd. 2018: 126) Nun ist es aber so, dass die Leber nicht dazu da ist, Fett zu speichern (dazu gibt es das Fettgewebe). Das Fett sammelt sich also am falschen Ort an. Das viele Fett hindert die Zellen an der Ausübung ihrer normalen Funktionen und ist somit schädlich.

Eine folgenreiche Funktionsstörung ist die Insulinresistenz. Wenn sich Fett in unseren Leberzellen aufstaut, dann sind sie weniger empfänglich gegenüber dem Hormon Insulin. Die Bauchspeicheldrüse muss mehr Insulin ausschütten, „um die eingeschränkte Empfindlichkeit zu kompensieren. Insulinresistenz heißt also: steigender Insulinspiegel im Blut.“ (vgl. ebd. 2018: 126f.) Zucker erhöht über diesen Insulinweg sogar das Krebsrisiko, weil „Insulin auch ein Hormon ist, das zu Wachstum anregt“, so eben auch Krebszellen. (ebd. 2018: 127) Kurz gesagt: „Regelmäßige Fruktosefluten führen zu Fettansammlung in der Leber. Das Fett in den Zellen stumpft die Leber gegenüber dem Hormon Insulin ab, was zu vermehrter Insulinausschüttung führt, was wiederum der Entwicklung zahlreicher Leiden – von Übergewicht bis hin zu Krebs – Vorschub leistet.“ (ebd. 2018: 127)

Fest steht, dass sämtliche Ansätze zur gesunden Ernährung den mehr oder weniger ausgeprägten Verzicht auf Zucker hervorheben. „Zucker liefert unserem Körper keinerlei Nährstoffe, dafür allerdings reichlich Kalorien.“ (Kast 2018: 119)

 

Aus chinesischer Sicht erzeugen Süßigkeiten, Zucker und Milchprodukte unter anderem Feuchtigkeit im Körper. Feuchtigkeit kann – wie andere pathogene Faktoren (etwa Wind, Kälte, Hitze, Trockenheit oder Feuer) – äußeren oder inneren Ursprungs sein. (vgl. Maciocia 2017: 699) Von außen kommende Feuchtigkeit, die in den Körper eindringen kann, umfasst etwa feuchtes Wetter, Wohnen in einem feuchten Haus, Tragen nasser Kleidung oder Sitzen auf feuchtem Untergrund. Feuchtigkeit ist klebrig, man bekommt sie schwer wieder los, sie verlangsamt Prozesse und ergießt sich nach unten, äußert sich in wiederholten Attacken. (vgl. ebd. 2017: 712)

 

Feuchtigkeit kann Probleme unterschiedlicher Art verursachen und „je nach ihrer Lokalisation eine Vielzahl von Krankheiten verursachen“, die sich irgendwann verfestigen können. (ebd. 2017: 713) Zunächst macht Feuchtigkeit Probleme wie klebrigen Mundgeschmack, klebrigen Zungenbelag, weißen/klebrigen Ausfluss (Fluor vaginalis), Schweregefühl, Probleme beim Harnlassen, Blasenentzündungen. Weitere mögliche Beschwerden sind eine schmerzhafte Regelblutung, Ekzeme (auch im Genitalbereich), geschwollene und schmerzende Gelenke, Verdauungsstörungen. (vgl. ebd. 2017: 712f.)

Von innen kommende Feuchtigkeit entsteht aus einer Schwäche von Milz und Niere. „Wenn die Milz in ihrer Funktion, die Körperflüssigkeiten umzuwandeln und zu transportieren, versagt, werden diese nicht transformiert und sammeln sich in Form von Feuchtigkeit an.“ (Maciocia 2017: 715) Auch falsche Ernährung trägt maßgeblich zur Entstehung von Feuchtigkeit bei.

 

Was können wir nun gegen die Süßlust tun?

  • Entspannung: Wenn wir entspannt sind und das parasympathische Nervensystem gut arbeiten kann, dann nimmt unsere Lust auf Süßigkeiten von selber ab. Somit trägt Entspannung wesentlich dazu bei, dass wir nicht nach Zucker gieren.
  • mehr Gemüse & hochwertiges Fett: „Auch mehr grünes Gemüse und mehr Fett aus natürlichen Lebensmitteln können das Verlangen nach Zucker deutlich mindern.“ (Weaver 2018: 135) Wenn wir merken, dass unsere Süßlust am Nachmittag zunimmt, dann sollten wir den Fettgehalt zu Mittag erhöhen, wenn die Lust auf Süßes sich vor allem abends bemerkbar macht, dann bauen wir beim Abendessen verstärkt gesundes Fett (z.B. kaltgepresstes Bio-Olivenöl, Leinsamenöl) ein. Fett macht unglaublich satt und liefert uns wertvolle Energie. Vor allem grünes Gemüse ist hilfreich, da darin Bitterstoffe enthalten sind, die wiederum die Lust auf Süßes dämpfen. (vgl. ebd. 2018:135f.)
  • gesundes Naschen: Wir können uns auch mit gesunden, selbst gemachten Snacks stärken.

 

Ideen für gesunde Snacks

Kokos-Bällchen

Zutaten:

4 EL Kokosmus

80 g Kokosraspel

30 g Mandelmilch

1 EL Honig

einige blanchierte Mandeln

 

Zubereitung:

– Das Kokosmus sanft im Wasserbad erwärmen.

– Danach mit den restlichen Zutaten vermischen.

– Alles zu kleinen Bällchen formen. In die Mitte der Bällchen eine blanchierte Mandel legen und diese sozusagen mit der Kokosmasse umhüllen.

– Die Bällchen für rund 30 Minuten kühlen. Dann genießen.

 

Dieses Rezept ist in Anlehung an das Buch von Fern Green entstanden (siehe Literatur). In diesem Buch finden sich viele weitere feine Snack-Ideen.

 

 

Selbst gemachte Schokolade mit gerösteten Mandeln

Wer eine gesunde Alternative zu herkömmlicher Schokolade sucht, der kann diese ganz einfach selbst herstellen und nach Belieben verfeinern.

Zutaten:

100 g Kakaobutter (erhältlich z.B. im Bioladen)

100 g Mandelmus weiß

35 g Kakaopulver

25 g Honig

1  Msp. gemahlene Vanille

geröstete Mandeln nach Belieben

getrocknete Rosenblüten nach Belieben

Zubereitung:

– Die Kakaobutter im Wasserbad schmelzen.

– Danach die restlichen Zutaten mit der geschmolzenen Kakaobutter vermengen und zu einer geschmeidigen Masse verrühren.

– Wer Mandeln gut verträgt, der kann noch einige Mandeln in die Form geben, in die die Schokoladenmasse dann eingefüllt wird. Ich mische auch gerne einige getrocknete Rosenblüten mit dazu.

– Die Schokoladenmasse in Pralinen-/Schokoladeformen füllen, für einige Minuten in den Tiefkühlschrank stellen.

– Danach ausformen und im Kühlschrank aufbewahren.

 

Dieses Rezept wurde in Anlehnung an Attila Hildmann (siehe Literatur) kreiert.

 

Lasst es Euch schmecken!

 

Literatur

Green, Fern (2018): Power Snacks. Naschen ohne Zucker. 67 Rezepte für Energy Balls & Power Bars. München: Dorling Kindersley.

Hildmann, Attila (2012): Vegan for fit. Vegetarisch und cholesterinfrei zu einem neuen Körpergefühl. Hilden: Becker, Joest, Volk.

Kast, Bas (2018): Der Ernährungskompass. Das Fazit aller wissenschaftlichen Studien zum Thema Ernährung. München: Bertelsmann.

Maciocia, Giovanni (2017): Grundlagen der chinesischen Medizin. München: Elsevier.

Weaver, Libby (2018): Wunderbar weiblich. Gesundheit Ernährung Entspannung. Was jede Frau wirklich wissen sollte. Stuttgart: TRIAS.

Was ist denn eigentlich gesund?

Wenn wir beginnen uns damit zu befassen, was denn eigentlich gesund sei, dann werden wir schnell feststellen, dass es zahlreiche unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema gibt. Viele wissenschaftliche Studien sind sehr widersprüchlich und sorgen für Verwirrung. Es gibt etliche Ernährungstrends und die jeweiligen VertreterInnen dieser Trends pochen darauf, dass sie richtig liegen. Gesunde Ernährung misst sich oft an Vitamintabellen und Kalorienzählen und vernachlässigt dabei individuelle Bedürfnisse und unser eigenes Körpergespür.

Wenn wir lernen (wieder) auf uns selbst zu hören und uns auf unser Gespür zu verlassen, werden wir sehr bald sehr genau wissen, was uns wirklich gut tut und was nicht, auch abseits von unserer Ernährungsweise. Es kann sehr wertvoll sein, auf den Erfahrungsschatz von östlichem und westlichem Wissen zurückzugreifen und diesen miteinander zu kombinieren. Die Chinesische Ernährungslehre etwa bietet uns wertvolle Tools, die nachhaltig für Stärkung sorgen und sich leicht in den Alltag integrieren lassen. Mit den passenden westlichen Kräutern und einigen ätherischen Ölen können wir zudem viel bewirken.

Das Verständnis von Gesundheit, das ich vertrete, beruht auf der Verbindung von östlichem und westlichem Wissen. Es geht hier vor allem darum, wieder ein Gefühl für unsere eigenen Bedürfnisse zu entwickeln, abseits von Nährwerttabellen und dem Zählen von Kalorien. Unser Körper ist unser bestes Barometer, um uns aufzuzeigen, ob die Entscheidungen, die wir täglich treffen, wohltuend sind, ob wir uns energiegeladen fühlen und Kraft zur Verfügung haben. (vgl. auch Weaver 2018: 10)

 

Wie wir unsere Gesundheit nachhaltig stärken können

Zunächst einmal sollten wir den Fokus immer auf die Freude legen, wenn wir unsere Gesundheit stärken wollen und uns vergegenwärtigen, dass wir uns bereits mit kleinen Veränderungen Gutes tun können. Oft braucht es gar nicht so viel, wie wir denken, damit wir uns wohler fühlen. Alles, was wir heute tun, hat nicht nur Einfluss darauf, wie wir uns heute fühlen, sondern auch darauf, wie es uns zukünftig gehen wird. Lassen wir es uns daher gut gehen – zum Beispiel mit nahrhaftem Essen, reichlich Ruhepausen, Mut zum Müßiggang, angenehmer Bewegung und duftenden Kräutern.

 

Nahrung auf allen Ebenen

Wir brauchen Nahrung auf allen Ebenen, damit es uns gut geht. Immer wieder sollten wir uns fragen, was wir brauchen, damit wir auf allen Ebenen gut genährt sind? Jede/jeder von uns wird etwas ganz anderes brauchen, um Wohlgefühl zu erzeugen. Dennoch gibt es ein paar Punkte, die uns alle darin unterstützen können, uns (wieder) wohl zu fühlen.

 

Auf der seelischen Ebene können wir uns wirklich einmal Zeit nehmen für uns selbst. Sagen wir JA zu den Dingen, die wir wirklich tun wollen und haben wir den Mut NEIN Zu sagen. Sagen wir NEIN ohne Schuldgefühle zu haben. Treten wir wieder dafür ein, was wir wirklich brauchen und uns aus tiefster Seele wünschen. Seien wir dankbar, für das, was schon da ist und drücken wir diese Dankbarkeit auch aus! Blicken wir auf das Vergangene zurück und machen uns bewusst, wie viel wir gelernt haben und was sich alles in unserem Leben entwickelt hat.

 

Auf der geistigen Ebene können wir uns auf das besinnen, das uns wirklich SINNVOLL erscheint. Welche Bücher lesen wir gerne? Gibt es ein bestimmtes Buch, das uns sehr weiter geholfen hat? Vielleicht möchten wir es noch einmal lesen. Welche Filme tun mir wirklich gut? Vielleicht lassen wir den Fernseher einmal eine Weile abgedreht, wenn wir merken, dass uns das Fernsehen eigentlich nicht bekommt. Was strömt permanent auf uns ein, das uns nicht stärkt? Vielleicht brauchen wir einmal eine Nachrichtenpause, eine Pause von sozialen Netzwerken, eine Pause von unserem Telefon, eine Pause von der ständigen Erreichbarkeit?

 

Auf der körperlichen Ebene können wir uns ECHTE Nahrungsmittel zuführen, also unverarbeitete Nahrungsmittel aus biologischem Anbau, die möglichst aus der Region stammen. Ernähren wir uns thermisch so, dass wir die Kälte oder Hitze der jeweiligen Jahreszeit durch entsprechende Nahrungsmittel und Zubereitungsarten ausgleichen und unseren Körper somit entlasten. Lassen wir Milchprodukte, Zucker und Alkohol im Übermaß aus und ersetzen wir Kaffee durch Grüntee. Streichen wir alle industriell gefertigten Nahrungsmittel aus unserem Speiseplan und bereiten wir unsere Nahrung nach Möglichkeit frisch zu. Bauen wir aromatische Kräuter in unsere Speisen ein und nützen wir die Heilkraft der Natur.

 

Gesund sein – Was bedeutet das eigentlich für mich?

Halten wir doch noch kurz inne und spüren nach, was es für uns selbst bedeutet gesund zu sein/was ein gesundes Lebensgefühl ausmacht.

Stellen wir uns zum Beispiel folgende Fragen: Was macht ein gesundes Leben für mich aus? Was bedeutet Gesundheit für mich?

Weiß ich, was meine Gesundheit schwächt? Wenn ja, was wäre das? Weiß ich, was meine Gesundheit stärkt? Was tue ich, um meine Gesundheit zu stärken?

Literatur

Weaver, Libby (2018): Wunderbar weiblich. Gesundheit Ernährung Entspannung. Was jede Frau wirklich wissen sollte. Stuttgart: TRIAS.

Duftende Rezepturen
Schwungvoll in den Frühling

Diese Woche ist bisher wunderschön sonnig und die Temperaturen sind angenehem mild. Der Frühling macht sich bemerkbar. Dennoch fühlen wir uns vor allem in Übergangszeiten oft nicht fit, sondern sind müde und erschöpft. Die Frühjahrmüdigkeit lässt grüßen. Vielleicht geht es euch auch so? Heute werden wir uns daher mit einigen duftenden Rezepturen beschäftigen, die mehr Energie in unser Leben bringen.

 

Mit ätherischen Ölen in den Frühling starten

Ich möchte euch kurz ein paar ätherische Öle vorstellen, die ich am liebsten verwende, wenn ich Energie und Kräftigung brauche oder einfach etwas sonnige Heiterkeit in mein Wohnzimmer holen möchte.

 

Atlaszeder (Cedrus atlantica)

Atlaszedernöl wirkt kräftigend, stabilisierend und antiallergisch (z.B. bei Heuschnupfen).

 

Grapefruit (Citrus paradisi)

Grapefruitöl wirkt zusammenziehend (Cellulite), antiseptisch (Raumluftreinigung) und psychisch aufhellend (Niedergeschlagenheit, nervöse Erschöpfung).

 

Limette (Citrus aurantiifolia)

Limettenöl wirkt stark entzündungshemmend, entkrampfend, vermittelt Heiterkeit und Fröhlichkeit, duftet nach Urlaub.

Vorsichtsgebote: Limettenöl ist photosensibiliserend, d.h. nach Anwendung auf der Haut für einige Stunden die Sonne meiden. Nur destilliertes Limettenöl ist nicht photosensibilisiernd.

 

Pfefferminze (Mentha piperita)

Pfefferminzöl wirkt besonders erfrischend, konzentrationsfördernd, stimulierend und schmerzlindernd. Mehr darüber habe ich hier (klick) geschrieben.

Vorsichtsgebote: Pfefferminzöl ist keinesfalls geeignet für Babys, Kleinkinder, Kinder mit chronischen Atemwegserkrankungen, Schwangere und Menschen mit Epilepsie.

 

Rosengeranie (Pelargonium graveolens)

Rosengeranienöl zählt zu meinen absoluten Lieblingsölen. Es wirkt ausgleichend, schenkt Balance im Leben und ist insektenvertreibend.

 

Rosmarin (Rosmarinus officinalis) Ct. Verbenon

Rosmarinöl gibt es in drei unterschiedlichen Chemotypen, wobei alle drei grundsätzlich stimulierend sind, Wachheit und Konzentration fördern, Klarheit bringen und den Blutdruck steigern. Mehr dazu habe ich in einem vergangenen Beitrag (klick) geschrieben.

Vorsichtsgebote: Rosmarinöle sind in der Schwangerschaft nicht geeignet und eignen sich außerdem nicht für Kinder unter 6 Jahren.

 

Thymian (Thymus vulgaris) Ct. Linalool bzw. Geraniol

Auch Thymianöl gibt es in unterschiedlichen Chemotypen. Grundätzlich wirken Thymianöle aufbauend, kräftigend, antibakteriell, antiviral, pilzhemmend und leicht entkrampfend. Ich verwende am liebsten den mildesten Chemotyp „Linalool“.

 

Wacholderbeere (Juniperus communis)

Wacholderbeerenöl wirkt konzentrationsfördernd und muntert auf. Außerdem wirkt das Öl entstauend.

Vorsichtsgebote: Wacholderbeerenöl sollte in der Schwangerschaft nur unter fachlicher Aufsicht verwendet werden.

 

Weißtanne (Abies alba)

Weißtannenöl ist aufrichtend, belebend, schenkt neue Energie und löst stressbedingte Erschöpfungszustände.

Vorsichtsgebote: Bei Überdosierung und bei oxidiertem Öl (v.a. in Kombination mit warmem Wasser) sind Hautreizungen möglich.

 

Zitrone (Citrus limonum) | Zedrat (Citrus medica)

Sowohl Zitronen- als auch Zedratöl wirken erfrischend, klärend und konzentrationsfördernd. Die Zedratzitrone gilt als die Ur-Zitrone, besteht vor allem aus der gelben Flavedoschicht und wird zur Zitronatherstellung herangezogen. Für mich duftet das ätherische Öl der Citrus medica ganz besonders fruchtig.

Vorsichtsgebote: Zitronen- und Zedratöl wirken photosensibiliserend, d.h. nach Anwendung auf der Haut für einige Stunden die Sonne meiden.

 

Duftende Rezepturen

Mit ein paar einfachen Rezepturen können wir für Frische und Schwung sorgen.

 

Balance | Mischung für die Duftlampe

Inhaltsstoffe:

3 Tropfen Zedratöl

2 Tropfen Rosengeranienöl

1 Tropfen Atlaszedernöl

Zubereitung:

– Diese Mischung in die mit Wasser befüllte Schale der Duftlampe träufeln.

 

Muntermacher | Raumspray

Inhaltsstoffe:

10 Tropfen Grapefruitöl

10 Tropfen Limettenöl

10 Tropfen Zedratöl

15 Tropfen Rosengeranienöl

5 Tropfen Rosmarinöl Ct. Verbenon

10 Tropfen Weißtannenöl

100 ml Weingeist

 

Zubereitung:

– Die ätherischen Öle mit dem Weingeist in eine saubere Glasflasche mit Zerstäuberpumpe füllen und als Raumspray verwenden.

Alle Zutaten, Leer- und Rührbehälter können in der feinfühlen Kräutermanufaktur & Duftpraxis (nach Terminvereinbarung) erworben werden.

Frohes Rühren!